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Institutionen

Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V.

Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland wurde 1950 in Stuttgart gegründet und versteht sich bis zum heutigen Tag als Interessenvertreterin, Hilfsorganisation und Kulturverein aller Russlandddeutschen.

Als eingetragener Verein verfolgt die Landsmannschaft ausschließlich gemeinnützige Zwecke, sie ist überparteilich und überkonfessionell und offen für alle, die sich für das Wohl der Russlanddeutschen einsetzen wollen. Die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland ist organisatorisch unterteilt in Landes- sowie rund 180 Orts- und Kreisgruppen, deren Vertreter bei der alle drei Jahre stattfindenden Bundesdelegiertenversammlung den ehrenamtlich tätigen Bundesvorstand wählen. Koordiniert wird die Arbeit der Landsmannschaft durch die in Stuttgart ansässige Bundesgeschäftsstelle.
Angesichts der gestiegenen Probleme bei der Integration von Spätaussiedlern und der sinkenden Akzeptanz der Deutschen aus Russland in der Bevölkerung ist die Arbeit der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland heute wichtiger als jemals zuvor. Sie setzt dabei gegenwärtig die folgenden Schwerpunkte:

- POLITISCHE ARBEIT:
In zahlreichen Gesprächen mit Vertretern aller im Bundestag vertretenen Parteien,
durch Eingaben und Presseerklärungen, aber auch durch Beschreiten des Rechtsweges kämpft die Landsmannschaft um die Schaffung von rechtlichen und politischen Rahmenbedingungen, die eine
weitere Aufnahme von Spätaussiedlern im Bundesgebiet ermöglichen und ihre Eingliederung erleichtern.

- SOZIALBERATUNG UND -BETREUUNG:
In den Orts- und Kreisgruppen, in weiteren landsmannschaftlichen Beratungsstellen sowie in der Bundesgeschäftsstelle selbst werden jährlich rund 60.000 Problemfälle abgewickelt, die meisten von Mitgliedern der Landsmannschaft auf ehrenamtlicher Basis.

- INTEGRATIONSPROJEKTE:
Mit Unterstützung des Bundesinnenministeriums und anderer Stellen hat die Landsmannschaft vor allem in den südlichen Bundesländern eine Reihe von Projekten realisiert, in denen sich hauptamtlich tätige russlanddeutsche Projektleiter um die Integration ihrer Landsleute kümmern.

- ÖFFENTLICHKEITSARBEIT:
Betreut von zwei landsmannschaftlichen Projektleitern, wird die Ausstellung »Volk auf dem Weg. Geschichte und Gegenwart der Deutschen aus Russland« in fünf identischen Fassungen im ganzen Bundesgebiet gezeigt. Besonderer Wert wird auf die Versorgung bundesdeutscher Medien mit Informationsmaterial gelegt. Außerdem ist die Landsmannschaft seit rund zwei Jahren mit einer Homepage im Internet präsent.

- KULTURARBEIT:
Durch verstärkte Anstrengungen in den letzten Jahren hat die Landsmannschaft ihre Kulturarbeit auf eine breitere Basis gestellt:
- jährlich erscheinende Heimatbücher, in denen Vertreter der Erlebnisgeneration und Wissenschaftler die Geschichte und die Kultur der Russlanddeutschen darstellen;
- weitere Publikationen (Broschüren, Kataloge, CDs) zu dieser Thematik;
- Feierlichkeiten anlässlich der Auswanderungsjubiläen der Schwarzmeer-, Wolga- und Krimdeutschen;
- Reaktivierung der landsmannschaftlichen Arbeitskreise für Literatur, Musik und Bildende Künste;
- Umbau der Bundesgeschäftsstelle in ein wirkliches »Haus der Heimat« der Russlanddeutschen.

- JUGENDARBEIT:
Durch die Einstellung einer Bundesreferentin für Jugendarbeit im Jahr 2004 hat die Landsmannschaft den gestiegenen Anforderungen gerade im Jugendbereich Rechnung getragen. Um einen Apparat zu schaffen, der diesen Aufgaben gerecht werden kann, führt die Landsmannschaft regelmäßig Referenten- und Multiplikatorenschulungen durch und ist dabei, sich in einen modernen Dienstleistungsbetrieb zu verwandeln.

Kategorien:

Integration, Kultur und Künste

Adresse:

Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V.
Raitelsbergstraße 49
70188 Stuttgart
Baden-Württemberg
Telefon: (0711) 166590
Fax: (0711) 2864413
E-Mail: lmdr-ev@t-online.de
Homepage: www.deutscheausrussland.de

Kontakt:

Landsmannschaft der Deutschen aus Russland e.V.
Telefon: (0711) 166590