Der Bühne ist er treu geblieben, nur die Art der Darbietung hat sich geändert. Thomas W. Mücke wurde vor gut 20 Jahren vom Sänger zum Gestalter exzellenter Diashows, zu denen er auch singt. 20 Diashows hat Thomas W. Mücke erarbeitet, die er deutschlandweit in Kurhäusern, Stadthallen sowie Theatern darbietet. Zwischen Norwegen bis Sizilien und von Spanien bis zum Baltikum hat er alles, was ihn interessiert, fotografisch wie auch musikalisch eingefangen. Seine große Sehnsucht ist seit geraumer Zeit Russland. Seine erste Reise auf diesem Terrain führte ihn nach Kaliningrad. 2009 folgte die Wolga, die er von der Quelle bis zur Mündung bereiste, natürlich immer mit einem zünftigen Reisemobil. 2011 fuhr die Familie 20.000 km durch Sibirien mit dem Schwerpunkt Baikal und Altai. 2013 folgt dann: »Der Don und die Kosaken«. Als fotografisches Handwerkszeug dienen anspruchsvolle Gerätschaften der analogen Mittelformattechnik - eine Technik, die körperlichen und finanziellen Einsatz voraussetzt - doch letztlich jeden verwöhnten Betrachter fasziniert. Doch nicht nur die fotografische Komponente wird bei Thomas W. Mücke betont, sondern auch das Poetische ist es, was diesen Inszenierungen eine ganz besondere Note verleiht.