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»Von Sängern und Mördern«

Sie performen den Song ihres Lebens. Singen von Liebe oder Krieg und der Bitte um Vergebung. Es sind starke Stimmen zu wehmütigen Melodien. Sie gehören Betrügerinnen, Dealern oder Mördern in russischen Gefängnissen.
Alle träumen davon, beim Gesangswettbewerb »Kalina Krasnaja« (deutsch: »Roter Holunder«), mitmachen zu dürfen. Jeder der rund 700.000 Gefangenen in ganz Russland kann sich bewerben. Für Natalia Abaschkina, Regisseurin der Show, ist die Arbeit mit den Gefangenen eine Berufung. Unermüdlich reist sie durch das Land, sucht Talente und kümmert sich um ihre Schützlinge.
Für seinen Dokumentarfilm »Von Sängern und Mördern« hat sich Stefan Eberlein zwischen 2012 und 2015 in eine verschlossene Parallelwelt begeben und den Song Contest hinter Gittern beobachtet.
Der Film erkundet eine eigene Welt hinter den Gefängnistüren, spiegelt eine von Brutalität und Willkür geprägte Gesellschaft - und stößt auf Menschen, die ausgerechnet in den Straflagern ihre künstlerische Seele entdecken.

Hier geht es zu den Spielzeiten.