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Literatur & Künste
Neuerscheinungen

Galina Hendus
Museum des Gewissens

(c) Verlag am Park, Eulenspiegel Verlagsgruppe

"Die Freiheit der eigenen Wahl ist das Recht, das der Mensch mit seiner Geburt erhält.
Jetzt öffneten sich meine Augen, und ich bin mir ganz sicher, dass ich den Menschen die Wahrheit über sie selbst werde vermitteln können. Selbst nur ein einziges vor der Lüge gerettetes Leben ist es Wert, dafür zu kämpfen." Galina Hendus

Sankt-Petersburg, Ende des XX. Jahrhundert. Anton Glebow verliert bei einem Verkehrsunfall die Eltern und wächst bei seiner Großmutter auf, die auch bald von der Erde geht. Er wird Maler, steigt auf "in den Olymp der Professionalität", wie sein Lehrer und Stiefvater Nikolaj Lwowitsch mit Bewunderung feststellt. Reiche Russen lassen sich von ihm porträtieren. Die sind aber nicht nur schön und vermögend, ihr Reichtum wurde nicht in jedem Falle auf redliche Weise erworben.
Der Künstler, und Glebow ist ein wahrer Künstler, muss, um Charakter und Wesen der von ihm Porträtierten zu erfassen, sich in diese einleben, sie ergründen und verstehen. Und genau dies bereitet ihm zunehmend Probleme. Kann er eventuell deren schlechte Seiten annehmen, verliert er sein Gewissen, wird er bald einer von ihnen?
Ethische Fragen, wie sie nicht nur Russen stellen, werden von Lin Hendus erörtert, in epischer Breite behandelt, wie es namhafte russische Autoren vor ihr schon taten. Und auch das Fazit ist dieses Ursprungs: "Die Welt retten nicht Gier, Bosheit und Aggression, sondern Liebe und Gutherzigkeit."

Aus dem Russischen übersetzt von Nelly Aristanov und Galina Hendus, lektoriert von Sandra Nowack.

Roman

Verlag am Park, Eulenspiegel Verlagsgruppe, Berlin, 02.2016, 300 Seiten, 16,99 Euro, ISBN: 978-3-945187-48-7

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