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Deutsch-Russische Veranstaltungen
Kultur Berlin

Konzert der Russisch-Deutschen MusikAkademie

Russische und Deutsche Musiker spielen gemeinsam Rachmaninow und Schubert.

Orchesterkonzerte der Russisch-Deutschen MusikAkademie 2018.

Vor fünf Jahren wurde die Russisch-Deutsche MusikAkademie ins Leben gerufen. Für die Akademie ein Anlass, dieses Jubiläum wie auch das 25-jährige Bestehen des Deutsch-Russischen Forums mit einem gemeinsamen Festkonzert junger Musiker aus Russland und Deutschland unter Leitung von Maestro Valery Gergiev zu begehen.

Unter dem Dach der Russisch-Deutschen MusikAkademie finden sich seither alljährlich ausgewählte
Musikstudentinnen und -studenten sowie Orchesterakademisten aus deutschen Symphonieorchestern und dem Orchester des St. Petersburger Mariinsky-Theaters zusammen, die auch in kleineren Formationen, z.B. im Rahmen von Kammermusikprojekten kooperieren und konzertieren.

Das gemeinschaftliche Musizieren der jungen MusikerInnen aus beiden Nationen ist zugleich ein kollektives Bekenntnis und ein Aufruf zum Dialog des friedlichen Miteinanders. Nichts anderes steckt als Botschaft in der "Klassischen Musikkultur" der Akademie!

Leidenschaft und Mut!

Mit Valery Gergiev hat die MusikAkademie einen künstlerischen Leiter, dessen Engagement seit jeher der musizierenden Jugend gilt und dessen eminenter Einsatz der gemeinsamen kulturellen Tradition und ihrer Zukunft dient.

Mit diesem Jubiläumskonzert ehrt die Akademie auch den Komponisten Bernd Alois Zimmermann, der vor 100 Jahren geboren wurde. Er verfolgte mit seiner Musik einen globalen Anspruch, in dem er musikalische Elemente aus verschiedenen Zeiten und Räumen miteinander verknüpfte und daraus eine Einheit schuf. Sein Stück Giostra Genovese. Alte Tänze verschiedener Meister für kleines Orchester von 1962 ist dafür beispielgebend.

Sergej Rachmaninov war ein russischer Kosmopolit, der seine Heimat 1917, zur Zeit der Oktoberrevolution, verließ. Sein 2. Klavierkonzert in c-Moll, op. 18 entstand 1900/01 und markiert den entscheidenden Durchbruch des damals 27-jährigen Komponisten zu einer Musik, die seither weltweit als Ausdruck der "russischen Seele" verstanden wird.

Franz Schuberts letzte Sinfonie, die große 4-sätzige Sinfonie Nr. 8 in C-Dur, D 944, posthum am 21.03.1839 in Leipzig uraufgeführt, ist getragen vom Willen, es Beethoven gleichzutun und seine Musik dem Thema der gesellschaftlichen Befreiung zu widmen; Rufe und Signale zu setzen, die eine neue Zukunft verheißen.

Die Konzerte in St. Petersburg und Berlin werden unterstützt durch die GAZPROM Germania GmbH und durch die Wintershall Holding GmbH als Hauptsponsoren der Russisch-Deutschen MusikAkademie in 2018.

Programm:

Bernd Alois Zimmermann
Giostra Genovese. Alte Tänze verschiedener Meister für kleines Orchester (1962)

Sergej Rachmaninov
2. Klavierkonzert in c-Moll, op.18 (1900/01)
Moderato
Adagio sostenuto
Allegro scherzando

Franz Schubert
Sinfonie Nr. 8 in C-Dur, D 944 "Große" (1838)
Andante. Allegro ma non troppo
Andante con moto
Scherzo. Allegro vivace - Trio
Finale. Allegro vivace

Es spielen:
Das Orchester der Russisch-Deutschen MusikAkademie
Dirigent: Valery Gergiev
Solist: Denis Matsuev (Klavier)

Konzerte:
Mariinsky Concert Hall St. Petersburg
(im Rahmen des Festivals "Stars of the White Nights")
Sonntag, 3. Juni 2018, 17.00 Uhr

Konzerthaus am Gendarmenmarkt Berlin
Dienstag, 5. Juni 2018, 19.00 Uhr


Tickets sind an allen bekannten Vorverkaufsstellen in Berlin sowie auf der Website des Konzerthauses www.konzerthaus.de erhältlich

Pressekontakt/Akkreditierung/Pressefotos/Interviewanfragen (für das Konzert am 5. Juni in Berlin):
Helma Schleif
agentur-theater@gmx.de
Tel. +49 30 - 323 75 26 oder +49 177 - 322 22 08

Kategorien:

Event / Party, Konzerte, Musik
 

Termin:

Uhrzeit:

05.06.2018 19:00

Veranstaltungsort:

Konzerthaus Berlin
Gendarmenmarkt
10117  Berlin
(030) 203090

Veranstalter:

Konzerthaus Berlin
Telefon: (030) 203090
info@konzerthaus.de
www.konzerthaus.de