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Deutsch-Russische Veranstaltungen
Kultur Schleswig-Holstein

FACE ART - FACE FUTURE auf dem Weg nach Sankt Petersburg!

Ausgangsort für face art - face future ist die Ausstellung "Ernst Barlach - Käthe Kollwitz: Über die Grenzen der Existenz" mit über 250 plastischen und graphischen Bildwerken, darunter monumentale Arbeiten wie das "Güstrower Ehrenmal" (schwebender Engel) und der "Bettler auf Krücken" von Ernst Barlach. Die Ausstellung wird begleitet von einer historischen Text-Bild-Chronologie, die das Werk der Künstler im Kontext der Geschichte auch der jeweiligen Länder von 1867 bis 1945 erläutert.

Heute liegt die Zeit der beiden Künstler, die Zeit, in der so viele Weichen für die Gegenwart gestellt wurden, in weiter Ferne. Was verbinden wir mit dieser Ausstellung? Welche Ideen der beiden Künstler sind auch heute noch relevant? Wie steht es um die Perspektiven von Nachhaltigkeit und Frieden in unserer Welt? Vor dem Hintergrund solcher Fragen bleiben die Werke der Künstler nicht in der Vergangenheit stehen, sondern werden mit den drängenden Fragen unserer Zeit verbunden.

face art - face future ist der kreative Denkraum zu der Ausstellung Barlach-Kollwitz. Künstler und Kunstvermittler aus Hamburg, Minsk, St. Petersburg und Kiew haben zusammen ein Konzept entwickelt und erarbeiten vor Ort mit jungen Kunstinteressierten zeitgemäße multimediale und kommunikative Brücken zwischen Kunst und Gesellschaft.
Das Gesamtprojekt wurde von der Ernst Barlach Gesellschaft Hamburg für Belarus, Russland und die Ukraine als Dialogprojekt konzipiert und wird gefördert vom Auswärtigen Amt der Bundesre-publik. Mit diesem Projekt setzt die Ernst Barlach Gesellschaft Hamburg ihre langjährige Arbeit für internationalen Kulturaustausch fort.

Anlässlich von Ausstellungseröffnung und Projektstart in Minsk sagte der Deutsche Botschafter in Belarus, Peter Dettmar, am 6. Oktober 2017: Die kulturelle Zusammenarbeit ist für mich in der Tat etwas, was Willy Brandt als dritte Säule der Außenpolitik bezeichnet hat (..) Wir können manchmal nicht viel in der Politik erreichen, wir haben nicht wirklich Einfluss auf das wirtschaftliche Geschehen als Ausland, aber da, wo immer was geht, ist in der Kultur. Das ist immer eine Ebene, auf der man noch Dialog führen kann, auch wenn sonst kein Dialog mehr möglich ist.

Genau dieses Ziel verfolgt FACE ART - FACE FUTURE: In dieser Zeit der sich immer weiter zuspitzenden Konfrontationen weltweit, aber auch besonders in Europa, zwischen der EU, den östlichen Partnerländern und Russland, initiiert dieses Projekt den zivilgesellschaftlichen Dialog über Vergan-genheit, Gegenwart und Zukunft. Es vergleicht Problemstellungen des frühen 20. Jahrhunderts mit denen des 21. Jahrhunderts und motiviert junge Menschen in einem länderübergreifenden Dialog, die Frage nach sozialer Gerechtigkeit, ökologischer Verantwortung und der Sicherung bzw. Herstellung von Frieden in einem kreativen Kontext gemeinsam neu zu überdenken.

Teilnahme und Besucherresonanz der bisherigen Stationen sprechen für sich:
Minsk (6. Okt. bis 3. Dez. 2017): Die Ausstellung im Nationalen Kunstmuseum Belarus hatte 18.534 Besucher! An den Performances und der Videoausstellung FACE ART - FACE FUTURE nahmen insgesamt 570 junge Akteure teil.
Kiew (26. Feb. bis 1. April 2018): Das Nationale Kunstmuseum der Ukraine zählte in nur 5 Wochen 9419 Besucher. Weitere 1112 Menschen nahmen an den Programmen von FACE ART - FACE FUTURE teil.

In beiden Ländern wurde das Projekt von einem sensationellen, weit über die Hauptstädte hinausreichenden Medienecho begleitet. In der Ukraine wurde zusätzlich die östliche Großstadt Charkiv in das Projekt eingebunden.

Wie funktioniert FACE ART - FACE FUTURE?
face art - face future bildet als Begleitprogramm zur Ausstellung "Ernst Barlach - Käthe Kollwitz" in
Minsk, Kiew und St. Petersburg Jugendliche und junge Erwachsene über einen Zeitraum von maximal
fünf Wochen zu Ausstellungsbotschaftern aus. Diese jungen Botschafter beschäftigen sich während ihrer Ausbildung mit Leitfragen der beiden Künstler, die bis heute weltweit aktuell sind und formulieren
Lösungen für FAIRänderungsprozesse. In Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Medien- und Performancekünstlern entwickeln sie kreative Ausdrucksformen, teilen und diskutieren im Peerteaming ihre Arbeitsergebnisse mit anderen jungen Menschen in öffentlichen Performances und Kunstpräsentationen in und außerhalb der staatlichen Museen.

Das Programm wurde in Hamburg konzipiert und mit Kunsthistorikern, Kunstvermittlern und Künstlern
aus Belarus, Ukraine, Russland und Deutschland auf der Train-The-Trainer-Konferenz in Minsk im Oktober 2017 gemeinsam erprobt und inhaltlich festgelegt. Über Social Media und das Teilnehmerforum
der Webplatform face art-face future sind die jungen Ausstellungsbotschafter aus Belarus, Ukraine und
Russland ebenso wie die Künstler und Kunstvermittler auch aus Deutschland vernetzt, partizipieren an
den jeweiligen Programmen und führen ihren Dialog perspektivisch fort.

FACE ART - FACE FUTURE im Überblick:
Die Trainer: Künstler, Kunstvermittler, Choreografen, Schauspieler und Zukunftscoachs aus Minsk, Kiew, Sankt Petersburg, Hamburg und Berlin. Vorstellung und Interviews siehe Link:
http://faceart-facefuture.com/trainer-3/

Die Train-The-Trainer Konferenz in Minsk vom 2. bis 5. Oktober 2017 mit 20 Teilnehmern und diversen
Gästen. Siehe Link: http://faceart-facefuture.com/16-trainer/

Dokumentationsfilm: https://www.youtube.com/watch?time_continue=9&v=VXkLX9lTfBk

Das FA-FF Projekt in Minsk, siehe Link: http://faceart-facefuture.com/fa-ff-minsk/

Dokumentationsfilm: https://www.youtube.com/watch?time_continue=7&v=659vciNZoUg

Das FA-FF Projekt in Kiew, siehe Link: http://faceart-facefuture.com/fa-ff-kiew/

Dokumentationsfilm: vorläufiger Link bis 18.4., Passwort: faff1604
https://vimeo.com/264952818

Alle weiteren Informationen und Dokumentation des gesamten Projektes: www.faceart-facefuture.com
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Kontakt:
Ernst Barlach Gesellschaft Hamburg
Heike Stockhaus/ Projektleitung
Email: heike.stockhaus@ernst-barlach.de
Telefon: +49 (0)170 52 500 13
www.ernst-barlach.de

Kategorie:

Ausstellung
 

Termin:

26.04.2018 - 01.07.2018

Veranstaltungsort:

Ernst-Barlach-Museum
Mühlenstraße 1
22880  Wedel
(04103) 918291
www.ernst-barlach.de

Veranstalter:

Ernst-Barlach-Museum
Telefon: (04103) 918291
kontakt@ernst-barlach.de
www.ernst-barlach.de/wedel/wedel.htm