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Deutsch-Russische Veranstaltungen
Kultur Berlin

Doppelausstellung: Malerei-Ausstellung "Das kleine Leben" und Grafik-Ausstellung "Schamanen Mysterium?"

6. Juli um 19 Uhr - Vernissage

Malerei-Ausstellung "Das kleine Leben" von Elena Tolobova aus Belarus.
Grafik-Ausstellung "Schamanen Mysterium" von Arzhan Yuteev aus Russland.

Während der Vernissage werden die Künstler einige Bilder malen, die gleich bei Blitz-Auktion versteigert werden und findet eine Verlosung von zwei Kunstwerken (bis 1.000 Euro) Ihrer Wahl statt. Verlierer gibt es nicht. Der Glücklichste gewinnt ein Kunstwerk, doch auch die übrigen Teilnehmer sollen nicht leer ausgehen. Sie haben gute Chancen, für ungewöhnlich günstige Preise hochwertige Kunstgegenstände zu erwerben.


Die Vernissage wird mit georgischem Wein und Live-Musik abgerundet.

Beide Ausstellungen ab 1. Juli bis 31. Juli.
Öffnungszeiten: Mo-Fr 10-19 Uhr, Sa 11-16 Uhr.


Elena Tolobova
wurde 1975 geboren und lebt in Belarus. Sie ist außerordentliche Professorin der Abteilung für Design und Mode der Staatlichen Technologischen Universität in Witebsk; zahlreiche lokale, nationale und internationale Ausstellungen. Ausstellungen und Pleinairs in Russland, Polen, Lettland, Italien, Deutschland.
Die Künstlerin war zu ihrer Zeit vom Gobelin begeistert, erstellte Installationen und Objekte aus Papier in manuellen Herstellungsverfahren, hinterließ innovative Experimente mit Glas und Arbeiten von konzeptueller Ausrichtung, welche Finalisten in Weißrusslands nationalem Pavillon-Projekt für die Biennale in Venedig im Jahr 2017 wurden.
Im Schaffen von Elena verbinden sich die Ideen des Neokonstruktivismus, als Folge der Designausbildung und der Traditionen der Kunstumgebung von Witebsk, der Heimatstadt der Künstlerin, mit Eigenschaften moderner Kunst. Witebsk ist stark in seiner Kunstschule, die zwei polare Größen hervorgebracht hat: den Dichter der Romantiker und Verliebten, Marc Chagall, und den Ausrufer des Suprematismus, Kasimir Malewitsch, dessen Werk "Schwarzes Quadrat" immer noch die Gemüter erregt.
Im Charakter von Elena gibt es eine Eigenschaft, die es nicht erlaubt, unausgereifte und von ihr selbst noch nicht erlebte Werke dem Urteil der Betrachter auszusetzen.
Keine Ausnahme bildet die hier gezeigte Ausstellung "Das kleine Leben" - das Leben von Gegenständen, Haushaltsutensilien, als ein kleiner Abschnitt ihres Seins. Einige Leinwände zeigen Fragmente des Festes, wo gerade erst leise intime Gespräche geführt wurden, vielleicht gab es Streitigkeiten oder geflüsterte Geständnisse von Gefühlen. Wer weiß, wer weiß? Menschen sind gegangen, und Gegenstände - Zeugen der herrschenden Situation - sind geblieben.
Die ausdrucksvolle lakonische Form der Werke ist frei von jeglicher ?äußeren Schönheit? und "Effekthascherei". Die Künstlerin steigt durch exquisite koloristische Ökonomie und geschliffene technische Verfahren bis zur absoluten Individualität des ?künstlerischen Ausdrucks?. Eine persönliche Sicht der Welt ist eine notwendige Eigenschaft eines Professionellen. Und wie immer ist die Hauptstrategie Experiment und Alchemie. Die Exposition ist für ein ästhetisch anspruchsvolles Publikum konzipiert.

Arzhan Iuteev
Jahrgang 1989, absolvierte die Gorno-Altai Hochschule für Kultur und Kunst, das Staatliche Kunstinstitut Krasnojarsk und, mit seiner Arbeit "Melodien von Altai", die Malwerkstatt von Professor A.A. Pokrovsky.
Das einzigartige Denken von Arjan Yuteeva über das Universum und die Verbindung von Altai und Sibirien in einem Schicksal, gibt ein seltenes Gefühl der Güte und Liebe, ein überraschend harmonisches Ergebnis. Mythologische Gestalten, "Geister" und "Totems" werden von ihm durch erkennbare symbolische Entscheidungen geschaffen. Sie bewahren das Erbe des Glaubens, die Kraft ihrer Vorstellungen über die Seelenwanderung, die Riten der Vorfahren. Das Abstammungsbewusstsein des Altai-Volkes, seine Empfindungen dienen als Vorbild der Freiheit, sind von lebensspendender Energie durchdrungen. Die vorgeschlagenen Gestalten sind in der Reihe "Schamanisches Mysterium" enthalten. Sie übermitteln die Verwandlung der Geheimnisse, den Zauber der Geschichte von der Altai-Prinzessin und ihren Kriegern. Das sind die Triptychen "Otschi-Balla", "Geschichtenerzähler", "Blumen des Altai (Frühling)" und "Turk-Kabai". Eine Reihe von allegorischen Bildern "Almat" ("Mädchen-Ziege"), "Ruf der Ahnen", "Der Auserwählte der Geister" und "Tabu" sind uralte Legenden.
Magnetismus, Rätsel, der Weg zur Quelle, der Anfang, Schamanismus ist die Wahl des Autors: kombinierte Kunst, Graphik und Malerei, darunter Tonpapier oder Leinwand, Acryl, Bleistift.
Das Thema schwarzer Raum, dunkle Materie wird zur eigentlichen Idee, eine Verbindung mit dem Geheimnis und Chaos des uralten Lebens wird hergestellt. Der Künstler modifiziert alte und neue bildende Verfahren, schafft ein ursprüngliches System dekorativer Plastik, die Nuancen des Lichts, die Idee der Schönheit. Das Bild der "offenen Tür" im "generischen" Bewusstsein zeugt von der Fähigkeit, seine Begabung in die Produktion von Ideen zu investieren. Es wird das Territorium einer hellen Perspektive, sein Zeichen der Akzeptanz, Liebe, des Kontaktes verwirklicht.

Kategorie:

Ausstellung
 

Termin:

01.07.2018 - 31.07.2018

Veranstaltungsort:

Kunstgalerie ARS PRO DONO
Prenzlauer Allee 191
10405  Berlin
030-66868136
www.arsprodono.de/

Veranstalter:

Kunstgalerie ARS PRO DONO
Telefon: 030-66868136
international@arsprodono.de
www.arsprodono.de