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Deutsch-Russische Veranstaltungen
Kultur Bremen

"Russlandlager" und Zwangsarbeit: Bilder und Erinnerungen sowjetischer Kriegsgefangener

Gezeigt werden großformatige Portraits ehemaliger sowjetischer Kriegsgefangener. Text- und Bilddokumente
bezeugen Rassismus, Brutalität und Rechtlosigkeit, denen die Gefangenen in den Lagern der Wehrmacht und während der Zwangsarbeit ausgeliefert waren. Unter den sowjetischen Kriegsgefangenen waren auch Frauen.Über ihr Schicksal ist nur wenig bekannt.

Hunger, Zwang, Ausbeutung und Vernichtung

Von den circa 5,7 Millionen sowjetischen Kriegsgefangenen, die ab dem deutschen Angriff am 22. Juni 1941 in den Gewahrsam der deutschen Wehrmacht gerieten, waren am Kriegsende circa 3,3 Millionen in den Lagern gestorben. Eine ausreichende Versorgung der Gefangenen gemäß Völkerrecht war nicht vorgesehen. Der zunehmende Arbeitskräftemangel zwang die deutsche Kriegswirtschaft schon im Juli 1941, sowjetische Kriegsgefangene anzufordern. »Russenlager« wurden eingerichtet. Sie unterstanden der Wehrmacht, die unter Missachtung der Genfer Konvention
die Gefangenen als »Untermenschen« behandelte.

Öffnungzeiten: Mo-Fr: 8:30 Uhr bis 20 Uhr, Sa: 9 Uhr bis 13:30 Uhr

Anhänge:

Flyer zur Ausstellung

Kategorie:

Ausstellung
 

Termin:

18.09.2018 - 18.10.2018

Veranstaltungsort:

Bürgerhaus Gustav-Heinemann-Vegesack
Kirchheide 49
28757  Bremen
(0421)659970

Veranstalter:

Kontakte-Kontakty
info@kontakte-kontakty.de
www.kontakte-kontakty.de