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Deutsch-Russische Veranstaltungen
Kultur Russland

Deutsch-Russischer Dialog

4 Ensembles, 3 Städte, 2 Länder - diese Dimensionen treffen beim Deutsch-Russischen Dialog aufeinander. Das Programm vereint sowohl deutsche und russische Komponisten als auch Ensembles, mit den (chor)sinfonischen Werken Peter Tschaikowsky:

Fantasie-Ouvertüre "Romeo und Julia"
Johannes Brahms: Schicksalslied
Robert Schumann: Requiem für Mignon
Igor Strawinsky: Psalmensinfonie

Alle Komponisten setzen sich auf ihre ganz eigene Art mit den existenziellen Fragen von Leben und Tod, Gott und Mensch auseinander. Und alle berufen sich dabei auf Weltliteratur: Shakespeares Drama "Romeo und Julia", Hölderlins Gedicht "Hyperions Schicksalslied", Goethes Bildungsroman "Wilhelm Meisters Lehrjahre" und drei Psalmen aus dem Alten Testament.

Tschaikowsky widmet sich in seinen typischen, großen schwelgerischen Gesten ganz der Tragik von Liebe und Tod des wohl bekanntesten literarischen Paares unserer Kulturgeschichte. Brahms verklärt und kommentiert in seinem "Schicksalslied" Hölderlins Gedicht mit Klängen, die immer wieder an das nur kurz vorher entstandene "Deutsche Requiem" denken lassen. Schumann erinnert an das junge verstorbene Mädchen Mignon aus Goethes Roman mit Themen und Tönen, die (schließlich wörtlich) ins Leben zurückführen. Und Strawinsky entwirft mit seiner "Psalmensinfonie" ein gleichzeitig archaisches und modernes Werk zwischen Bittgesang, Gottvertrauen und jubelndem Lobgesang.

Das Auftakt-Konzert fand am 13. Januar in der ausverkauften Berliner Philharmonie unter der Schirmherrschaft von Elke Büdenbender, Ehefrau von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, statt. Das Projekt findet seinen Abschluss am 29. Juni 2019 in der Musikhochschule Freiburg.

Kategorie:

Konzerte
 

Termin:

24.04.2019

Veranstaltungsort:

Capella Hall St. Petersburg
Moika river embankment, 20

Veranstalter:

Deutsch-russischer Dialog